Nahaufnamen: Sobald der Fisch oder die Koralle das Bild ausfüllt wirkt das Unterwasserfoto gleich viel besser. Wichtig ist so nah wie möglich an ein Objeket ranzugeben. Je näher umso besser. Oft kann man sich auch herantasten und zwischendurch schon mal ein paar Fotos machen, - denn wer weiß wie lange der Fisch auch wirklich still hält.
Der interne Blitz kann nur in glasklarem Wasser verwendet werden. Sollte das Wasser auch nur wenig durch Schwebeteilchen getrübt sein, hat man dadurch garantiert hässliche Flecken, die wie Schneefall aussehen, am Foto drauf.
Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Kamera bei der Bootsausfahrt nicht in der prallen Sonne liegt, da sich die Kamera sonst erhitzt und beim Abtauchen der Temperaturunterschied zu einem "Beschlagen der Kamera" führt. Man kann die Kamera entweder bei der Ausfahrt bereits in einen Wassereimer einlegen oder auch mit Silica Gel das man ins Gehäuse steckt - abhelfen.
richtige Tarierung. Wichtig ist dass man die Tarierung beherrscht, wenn man mit dem Fotografieren beginnt, denn solange man noch wild mit Armen und Beinen wedeln muss, um am Fleck zu bleiben macht es keinen Sinn, da man durch die hektischen Bewegungen nur Sedimente aufwirbelt. Sobald die Sicht einmal schlecht ist, kann man lange warten, bis es wieder möglich ist ein tolles Foto zu machen.
Unterwasser/Überwasserfoto: Disee Fotos können sehr spannend sein, allerdings sind einige Versuche dazu notwendig. Wenn man die Kamera direkt an der Oberfläche fotografiert, kommen durch die verschiedenen Größenverhältnisse unter und über Wasser nette Effekte zustande. Auch Taucher an der Oberfläche lassen sich so toll in Szene setzen.
Sobald man tiefer als 5 m taucht ist es wichtig eine Lampe mitzunehmen, da bei Korallen und Fische durch das anleuchten die Farben wieder sichtbar werden, und das sieht man auch dann später am Foto. Auch bei Nachttauchgängen sollte man ruhig die Kamera mitnehmen, da oftmals Nachtfotos mit der Lampe wirklich toll gelingen. Man glaubt oft kaum dass es sich bei Nacht nicht lohnt zu fotografieren. Doch gerade das Gegenteil ist der Fall - Nachtfotos gelingen oft viel leichter als man glaubt. Allerdings sind nur Nahfotos möglich. Ideal ist, wenn der Buddy das Objekt von der Seite ausleuchtet, dann kann man sich selbst aufs Foto konzentrieren. Fotografieren und ausleuchten mit einer Handlampe kann man eigentlich vergessen. Man sollte aber die Fische oder Schildkröten nie direkt ansstrahlen, sondern immer etwas nebenbei.
Interessante Fotos können auch entstehen, wenn man von unten gegen die Wasserobfläche rauf fotografiert. Hier ergeben sich oft tolle Fotos. Auch mal den Buddy von unten fotografieren. Möchte man einfallendes Licht abbilden, sollte man die Belichtungszeit möglichst kurz wählen.
Posts mit dem Label Zoom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zoom werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 11. Februar 2010
Montag, 15. September 2008
Brennweite und Zoom bei Unterwasserfotografie
Fischschwärme, Wracks und Korallenlandschaften fotografiert man am besten so, dass man möglichst viel vom Motiv aufs Bild bekommt.
Jedoch ist dies unter Wasser nicht ganz so einfach, da hier ja aufgrund vom Brechungsindex von Wasser zu Luft es zu einer scheinbaren Brennweitenverlängerung kommt.
Eine verlängerte Brennweite führt dazu dass der Bildwinkel und auch die Tiefenschärfe kleiner wird.
Beim Kauf einer Kamera für die Unterwasserfotografie sollte man daher darauf achten dass die Kamera eine kurze Brennweite ermöglicht. 28mm Brennweite ist z.b. bereits sehr empfehlenswert. Normalerweise sind jedoch Digitalkameras am ehesten mit Super Zooms versehen, welche unter Wasser jedoch nicht wirklich viel bringen, da durchs Zoomen die Farben verloren gehen und die Unterwasserfotos somit fahler wirken. Je weniger Wasser sich zwischen dem Fotografen und dem Motiv befindet, umsobesser. Daher ist es empfehlenswert den Zoom unterwasser gar nicht zu verwenden. Statt dessen sollte man mit einer höheren Auflösung fotografieren und die Bildausschnitte dann anschließend in einem Bildbearbeitungsprogramm zurechtschneiden. Bei schnell schwimmenden Fischen ist es außerdem mit aktiviertem Zoom sehr schwierig den Fisch auch wirklich zu erfassen.
Labels:
Bildwinkel,
Brennweite,
Tiefenschärfe,
Zoom
Abonnieren
Posts (Atom)