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Donnerstag, 11. Februar 2010

Tipps und Tricks für gelungene Unterwasserfotos

Nahaufnamen: Sobald der Fisch oder die Koralle das Bild ausfüllt wirkt das Unterwasserfoto gleich viel besser. Wichtig ist so nah wie möglich an ein Objeket ranzugeben. Je näher umso besser. Oft kann man sich auch herantasten und zwischendurch schon mal ein paar Fotos machen, - denn wer weiß wie lange der Fisch auch wirklich still hält.

Der interne Blitz kann nur in glasklarem Wasser verwendet werden. Sollte das Wasser auch nur wenig durch Schwebeteilchen getrübt sein, hat man dadurch garantiert hässliche Flecken, die wie Schneefall aussehen, am Foto drauf.

Wichtig ist es darauf zu achten, dass die Kamera bei der Bootsausfahrt nicht in der prallen Sonne liegt, da sich die Kamera sonst erhitzt und beim Abtauchen der Temperaturunterschied zu einem "Beschlagen der Kamera" führt. Man kann die Kamera entweder bei der Ausfahrt bereits in einen Wassereimer einlegen oder auch mit Silica Gel das man ins Gehäuse steckt - abhelfen.

richtige Tarierung. Wichtig ist dass man die Tarierung beherrscht, wenn man mit dem Fotografieren beginnt, denn solange man noch wild mit Armen und Beinen wedeln muss, um am Fleck zu bleiben macht es keinen Sinn, da man durch die hektischen Bewegungen nur Sedimente aufwirbelt. Sobald die Sicht einmal schlecht ist, kann man lange warten, bis es wieder möglich ist ein tolles Foto zu machen.

Unterwasser/Überwasserfoto: Disee Fotos können sehr spannend sein, allerdings sind einige Versuche dazu notwendig. Wenn man die Kamera direkt an der Oberfläche fotografiert, kommen durch die verschiedenen Größenverhältnisse unter und über Wasser nette Effekte zustande. Auch Taucher an der Oberfläche lassen sich so toll in Szene setzen.

Sobald man tiefer als 5 m taucht ist es wichtig eine Lampe mitzunehmen, da bei Korallen und Fische durch das anleuchten die Farben wieder sichtbar werden, und das sieht man auch dann später am Foto. Auch bei Nachttauchgängen sollte man ruhig die Kamera mitnehmen, da oftmals Nachtfotos mit der Lampe wirklich toll gelingen. Man glaubt oft kaum dass es sich bei Nacht nicht lohnt zu fotografieren. Doch gerade das Gegenteil ist der Fall - Nachtfotos gelingen oft viel leichter als man glaubt. Allerdings sind nur Nahfotos möglich. Ideal ist, wenn der Buddy das Objekt von der Seite ausleuchtet, dann kann man sich selbst aufs Foto konzentrieren. Fotografieren und ausleuchten mit einer Handlampe kann man eigentlich vergessen. Man sollte aber die Fische oder Schildkröten nie direkt ansstrahlen, sondern immer etwas nebenbei.

Interessante Fotos können auch entstehen, wenn man von unten gegen die Wasserobfläche rauf fotografiert. Hier ergeben sich oft tolle Fotos. Auch mal den Buddy von unten fotografieren. Möchte man einfallendes Licht abbilden, sollte man die Belichtungszeit möglichst kurz wählen.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Tipps für Anfänger

Die günstigste Einstiegskamera ist ein Einwegkamera mit analogem Film. Hier kann man zwar nicht sofort das Ergebnis begutachten, aber man spart Geld. Wer weiss - ob einem das Fotografieren auch wirklich Spass macht. Diese Einwegkameras haben allerdings einen kleinen Haken. Tiefer als wie 3 Meter sollte man damit nicht wirklich tauchen, wenn man seine Unterwasserfotos wieder trocken an Land bringen möchte.

Als zweite etwas kostspieligere Varinate gibt es die digitalen Kompaktkameras. Mit diesen Kameras kann man schon etwas tiefer tauchen. Allerdings weiter als 10 Meter schaffen die meisten laut Herstellerangaben auch nicht. Der Preis für solche Kameras beläuft sich auf 200 bis 400 Euro.

Die meisten Taucher jedoch wollen noch tiefer gehen und dafür sind dann Digitalkameras mit eigenen Plastikgehäusen geeignet. Wichtig ist hierbei dass das Kameragehäuse einfach zu bedienen ist und dass man auch mit Handschuhe noch die Knöpfe drücken kann. Diese Unterwassergehäuse kosten zwischen 200 und 500 Euro. Hier ist die Pflege allerdings sehr wichtig: O-Ring fetten, Gehäuse nach dem Tauchgang ordentlich spülen, vorm Abtauchen sollte auch jedesmal die Dichtheit geprüft werden.

Um beim Tauchen halbwegs gute Fotos zu machen, die nicht verwackelt sind, ist die wichtigste Voraussetzung dass man das Tarieren perfekt beherrscht. Denn wer während dem Fotografieren wie wild mit Händen und Flossen um sich schlagen muss damit er nicht absinkt oder aufsteigt, sollte sich erstmal auf die Perfektion der Tarierung kümmern. Die Fotos wären ohnehin unbrauchbar.

Am einfachsten sind Objekte zu fotografieren welche sich nicht bewegen: Korallen, Krebse, Pflanzen, Steilwände etc. Ein Abstand vom Objektiv zum Fotomotiv sollte maximal 50 cm betragen. Nur so schafft es die Kameria mit ihrem Blitz die Farben einzufangen.